Kapelle auf der Rax
Die Rax ist einer der beiden Hausberge der Wiener und bietet leichte Wanderungen bis leichte Klettersteige. Heute war zwar nicht das beste Wetter um zu Wandern, aber genau der bewölkte Himmel setzt die Kapelle am Rax Plateau, gleich beim Karl Ludwig Haus, in ein interessantes Licht.
Zur leichteren Orientierung:
Kleine Oberösterreich Runde
Enns
Zuerst waren wir auf einen kurzen Besuch in Enns. Eine kleine überschaubare Stadt in Oberösterreich an der Grenze zu Niederösterreich. Der Stadtturm in der Mitte des Hauptplatzes kann für einen Euro erklommen werden und bietet eine schöne Übersicht.
Ansonsten ist sicherlich noch das Schloss Ennsegg mit seinem Innenhof und Garten erwähnenswert.
Mauthausen
Als zweite Station stand die Besichtigung des Konzentrationslagers Mauthausen auf der Liste. Dieser Besuch war sicher kein leichter und trotzdem sollte sich jeder Österreicher diese Gedenkstätte angesehen haben.
Das Lager Mauthausen war das einzige Konzentrationslager des Typs III. Dies bedeutete, dass die Rückkehr von Gefangenen unerwünscht war. Von 1938 bis 1945 wurden in diesem Lager um die 100.000 Menschen ermordet. Teils geschah dies einfach durch Arbeit, teils durch Grausamkeiten seitens der SS oder auch durch Vergasung.
Vom Besucherzentrum kommend, muss man zuerst die Wagenburg durchqueren. Schon hier bekommt man ein mulmiges Gefühl und ein beklemmendes Gefühl macht sich breit. Hier sind diese beiden Photos entstanden.
Sobald man das Lager durch das Haupttor betreten hat, befindet sich gleich rechts daneben die Klagemauer. An dieser Mauer mussten sich die Häftlinge nach ihrer Einlieferung aufstellen, bevor sie geduscht und enthaart wurden. Heute erinnern an dieser Stelle viele Gedenktafeln an die Opfer dieses Lagers.
Das KZ Mauthausen verfügte aber auch über ein eigenes kleines Gefängnis, in welchem “spezielle” Insassen festgehalten wurden. Dazu zählte auch Leopold Figl, welcher im Jahre 1945 zum Bundeskanzler der Republik Österreich bestellt wurde.
Vor dem Haupttor befindet sich an der Stelle der ehemaligen SS Baracken ein Gedenkmal Park. Hier haben unzählige Staaten Mahnmahle aufgestellt, welche meist Themen des Lagerlebens aufgreifen und zu verarbeiten suchen.
Während der Besichtigung der Gaskammer, Leichenhalle, Krematorien war mir nicht nach Photographieren zu mute. Ich kann nur jedem empfehlen sich diese Gedächtnisstätte selbst zu Besuchen um dies Nachvollziehen zu können. In keinem Fall darf vergessen werden welche Gräueltaten während des NS Regimes verübt wurden.
Eines möchte ich hier auch noch erwähnt haben: Mauthausen wurde rein seines Steinbruchs wegen für dieses Lager ausgewählt.
In jedem Fall ist der Ort Mauthausen auch einen kleinen Spaziergang wert. Für Geocaching Freunde kann ich die Cache Serie “Mauthausen Rungang I-III” empfehlen.
Steyr
Die letzte Station, schon am Weg zurück nach hause, führte uns nach Steyr. Steyr liegt am Zusammenfluss der Enns und Steyr und ist eine der ältesten urkundlich erwähnten Städte Österreichs. Eine Besonderheit ist noch, dass Steyr eine eigener politischer Bezirk und zusätzlich der Sitz der Bezirkshauptmannschaft für den Bezirk Steyr-Land ist. Die Innenstadt und der besonders der Hauptplatz besteht aus schönen alten renovierten Häusern. Besonders angenehm ist uns aufgefallen, dass die Schilder diverser Geschäfte am Hauptplatz sehr dezent gehalten sind.
Einige Eindrücke von Steyr:
Zu guter Letzt noch ein Photo aus Steyr für meine Old & Industrial Serie:
Makros einer Rosenblüte
Ein wenig Kitsch muss auch manchmal sein dürfen … die folgende zwei Blüten waren einfach makellos.
Neues Mac Software Bundle verfügbar
Nach Macheist gibt es nun auch ein Software Bundle von MacUpdate. Zu finden ist das Ganze auf http://www.mupromo.com
Für 49,99$ gibt es folgende Apps:
- TechTool Pro 5
- Parallels Desktop 4
- Circus Ponies Notebook 3
- NetBarrier X5
- DVDRemaster Pro 5
- Multiplex
- RipIt
- MoneyWell
- Paperless
- Posterino
- BetterZip
Wenn ich nicht schon im Besitz einer VMWare Fusion Lizenz wäre, würde ich zuschlagen
Graz Trip 2009
Graz ist die zweit größte Stadt Österreichs und die Landeshauptstadt der Steiermark und bietet eine schöne überschaubare Altstadt an beiden Seiten des Murufers. Sicherlich die größte Attraktion ist der Uhrturm am Schloßberg mitten in der Stadt. Jeder der Murphy’s Law kennt, ahnt sicherlich was jetzt kommt … der Uhrturm war bei meinem Besuch in ein Baugerüst eingehüllt. Der Schloßberg hat aber noch andere Dinge zu bieten. Ein Highlight war der Lift im Berg, welcher faule Leute im Inneren des Schloßbergs bequem auf dessen Spitze transportiert. Die Lichtstimmung war einfach imposant.
Der Uhrturm ist allerdings nicht der einzige Turm am Schloßberg. Der Glockenturm beinhaltet eine Glocke, welche aus 101 türkischen Kanonenkugeln gegossen wurde, und läutet täglich um 7, 12 und 19 Uhr mit jeweils 101 Schlägen.
Vom Schloßberg aus hat man auch einen schönen Überblick über Graz und auf die Mur. Seit Graz 2003 Kulturhauptstadt war, schwimmt in der Mur eine künstliche Insel, welche ein Atrium und ein Lokal berherbergt. Abends ist diese eindrucksvoll beleuchtet.
Ebenfalls seit 2003 stellt das Grazer Kunsthaus eine weitere Sehenswürdigkeit dar. Bei meinem Besuch waren die Ausstellungen zwar leider eine Enttäuschung aber die Architektur des Kunsthauses war trotzdem faszinierend.
Aber nicht nur das Kunsthaus besticht durch seine Moderne Architektur. In ganz Graz sind immer wieder moderne Bauten zu entdecken. So auch unser Hotel, welches zu den Design Hotels Graz zählt.
Diese Mischung aus Alt und Neu findet sich aber nicht nur bei den Gebäuden selbst. Erklimmt man die Doppel-Wendeltreppe der Grazer Burg entdeckt man am Ende folgende Energiesparlampe.
Blickt man die Wendeltreppe nach unten, realisiert man erst wie präzise diese aus Stein gemeiselt. Die Symetrie übte auf mich eine ganz besondere Faszination aus und ich hätte noch duzende Photos mehr machen können. Leider ist es in dieser Enge nicht ganz so einfach Photos zu machen, wenn andauernd andere Touristen ebenfalls Photos machen möchten.
Wandert man weiter durch die Altstadt kann man immer wieder interessante Details entdecken. Ein faszinierendes Haus habe ich am Mehlplatz entdeckt. Nicht nur, dass das darin befindliche Restaurant sehr empfehlenswert ist, sondern auch die Platzierung der Fenster ist äußerst spannend.
Gleich ums Eck ist das berühmte Glockenspiel beheimatet. Die Reisegruppe Italiener, die dem Schauspiel gemeinsam mit uns beiwohnten, haben nach jeder kurzen Unterbrechung und anschließendem erneutem Läuten, einen Ausruf des Staunens von sich gegeben. Irgendwie ein komisches Gefühl, wenn man in einer Menschenmenge steht die immer wieder ein lautes “AAhhhh” und “OOhhhh” von sich gibt und sich einem selbst die dafür notwendige Faszination nicht ganz erschließt. Sieht man sich auf dem Glockenspielplatz einwenig genauer um, entdeckt man, dass nicht nur das Café und das Bierlokal das Motiv der Glocke aufgegriffen haben, sondern auch andere Gebäude.
Glaubt man dem Grazer Stadtführer, so sind nicht nur die öffentlichen Plätze und Gassen interessant, sondern auch die Innenhöfe. Um diese bewundern zu können, gibt es sogar eine eigene Führung. In einem der Höfe sind folgende zwei Bilder entstanden. Das Farbenspiel der Türen und der Einfall der Sonne haben in meinen Augen das gewisse Etwas.
Ein weiterer Innenhof, der in jedem Fall einen Besuch wert ist, ist jener des Landhauses. An dieses schließt direkt das Landeszeugshaus an, welches eine der größten Sammlungen von Rüstungen und Waffen aus dem 16 und 17ten Jahrhundert bietet. Der Blick vom Arkadenhof des Landhauses auf das Landzeugshaus zeigt das steirische Wappen.
Ein Punkt, der mich in Graz einwenig schockiert hat, war der Umstand, dass die gesamte Innenstadt mit Stencil Art zugepflastert ist. Viele davon sind politisch motiviert, andere dann auch weniger. In jedem Fall gibt es davon, rein subjektiv, mehr als in Wien zu bewundern.
Kata 3N1-20 Rucksack
Dieser Review beschäftigt sich mit dem Kata 3N1-20 Rucksack.
Lieferumfang
- Rucksack
- Regenhülle
- Hüftgurt
Eigentlich möchte ich auch noch einen ausführlichen Review über meine Crumpler Fournintey Daily L Tasche schreiben. Eines möchte ich aber hier schon vorweg nehmen. Alle Ausrüstungsgegenstände, die in den Kata 3N1-20 Rucksack passen, haben auch in der Crumpler Fournintey Daily L Tasche Platz. Zusätzlich passt noch ein 13″ Notebook hinein.
Der Innenraum
Der Innenraum des Kata 3N1 ist in zwei Kompartments aufgeteilt. Der obere Teil ist durch aufzippen der Oberseite zugänglich und bietet Platz für Gegenstände des täglichen Bedarfs. Der Innenraum selbst enthält kleine Fächer um Ordnung halten zu können. An der linken und rechten Seite befinden sich von aussen zugängliche Fächer die jeweils Platz für 2 Hoya Filterschachteln für 77mm Filter bieten. Der dadurch verbrauchte Platz wird von der Innenseite des oberen Kompartments abgezogen.
Der gesamte untere (und größere) Teil ist für die Kameraausrüstung reserviert. Diese wird dabei quer im Rucksack verstaut und ist leicht von der linken oder rechten Seite aus zugänglich. Das Innenleben ist in gewohnter Weise durch Zwischenwände mit Klettverschlüssen umbaubar. Möchte man von der Vorderseite des Rucksacks auf dessen Inhalt zugreifen, öffnet man den Reißverschluss von der linken Seite aus weiter. Um ein versehentlich zu weites Öffnen beim Zugriff von der Seite zu verhinden, stoppen zwei kleine Schnallen den Reißverschluss bevor sich die Vorderseite öffnen würde. Auf der Innenseite des linken Deckels befindet sich standardmäßig eine kleine Tasche, welche mehrere CF-Speicherkarten aufnehmen kann. Diese ist ebenfalls abnehmbar.
Die beiden Kompartments sind durch eine aufzippbare Wand getrennt. Auf der einen Seite eignet sich der obere Teil dadurch nicht mehr um z.B. eine Flasche zu Trinken zu transportieren, da die Flüssigkeit so leicht über den Inhalt des unteren Teils laufen könnte. Auf der anderen Seite kann man dadurch auch Objektive, die zu lang für den unteren Teil sind, einfach hochkant über die gesamte Höhe des Rucksacks verstauen.
Inhalt
Vielleicht die interessanteste Frage ist, welche Ausrüstungsgegenstände ich in meinen Kata 3N1-20 Rucksack hinbringe:
Aufgelistet sind es folgende Dinge:
- Canon 40D mit 17-40mm 4.0 L Objektiv + Geli
- Canon 70-200mm 4.0 L + Geli
- Canon 100mm Makro
- Canon 50mm 1.8
- Canon Speedlite 430EX
- Kenko 1.5x Telekonverter
- Joby Gorillapod SLR-ZOOM mit Novoflex Ball 19P Kugelkopf
Nicht abgebildet sind diverse Filter und Kleinteile wie Adapterringe etc.
Sieht man sich die Abbildungen unten an, bekommt man einen Eindruck wie ich das Innere organisiert habe:
Auf diesem Bild sieht man die 40D mit 17-40mm Objektiv. Im Vordergrund ist das 70-200mm Objektiv zu sehen und darunter ist der Blitz verstaut. In dem Fach neben der Kamera findet das 50mm Objektiv Platz. Entfernt man die Zwischenwand und das 50mm Objektiv, passt die EOS 40D mit angesetztem 70-200mm Objektiv (+UV Filter) gerade so in den Rucksack hinein. Länger dürfte die Kamera-Objektiv Kombination allerdings nicht mehr sein.
Über der Kamera ist Platz für das 100mm Makro Objektiv:
Der Telekonverter findet hinter dem Makro bzw. über dem 50mm Objektiv Platz. Dieses Fach ist leider nur äußerst schwierig zugänglich. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die Zwischenwände für die Inneneinrichtung mit der Klettverschlüssen mit dem Deckel auf der rechten Seite verbunden sind. Daher lässt sich dieser nicht mehr ohne weiteres Öffnen und erschwert somit den Zugang zu diesem einen Fach.
Der Gorillapod verschwindet mit aufgesetzdem Kugelkopf im oberen Teil des Rucksacks:
Die Regenhülle kann irgendwo im Rucksack verstaut werden, da sie nicht fix mit dem Rucksack verbunden ist. Klarerweise erhöht sich damit das Risko sie zu verlieren.
Tragemöglichkeiten
Der Kata 3N1-20 ist eigentlich kein Rucksack sondern um einiges mehr. Er lässt sich wie ein Lowe Pro Slingshot über die rechte Schulter tragen, oder wenn man möchte auch über die linke. Dann lässt er sich wie ein normaler Rucksack oder mit den beiden Trägern vorne auf der Brust überkreuzt tragen. Ich persönlich habe ihn noch nie wie einen Slingshot genutzt, da die Belastung des gesamten Gewichts auf einer Schulter genau der Grund war, warum ich mir keinen Slingshot gekauft habe. Der jeweils nicht benutzte Träger kann hierbei hinter der Rückenpolsterung verstaut werden.
Meine anfängliche Skepsis gegenüber der gekreuzten Trageweise habe ich spätestens beim Schifahren abgelegt. Trägt man den 3N1 so und zieht die beiden Riemen recht fest zu, hat man das gesamte Gewicht recht gut am Rücken fixiert und es stört nicht mehr allzu sehr beim Fahren. Klarerweise muss man einen der beiden Gurte lösen um den Rucksack nach vorne auf die Brust ziehen zu können. Das Öffnen stellt auch keinerlei Problem dar, da die Schnallen hierfür recht groß ausgefallen sind. Ein wenig schwieriger wird es den Rucksack nach geschossenem Photo wird zu fixieren. Der zuvor gelöste Gurt baumelt nur all zu gerne irgendwo auf dem Rücken herum und muss erst umständlich nach vorne gezogen werden.
Der mitgelieferte “Hüftgurt” lässt sich abnehmen. Dies habe ich auch getan, da er meiner Meinung nach viel zu dünn ist und daher keinen Mehrnutzen bringt.
Die Flexibilität im Bezug auf die Tragemöglichkeiten, welche die Kata 3N1 Modelle bieten, ist sicherlich das Highlight dieser Rucksackserie!
Fazit
Ich war lange auf der Suche nach einem guten Rucksack, der all mein Equipment aufnehmen kann. Ich muss zugeben, dass ich nicht viele Rucksäcke persönlich getestet habe (ausser einen Slingshot von Lowe). Trotzdem denke ich, dass der Kata 3N1-20 der ideale Rucksack für mich ist. Allein die Flexibilität wie man ihn tragen kann, ist einfach genial. In jeder der möglichen Tragearten kann man ohne Probleme an fast alle Ausrüstungsgegenstände herankommen, ohne den Rucksack abstellen zu müssen. Ein Nachteil der sich allerdings von slebst versteht, ist die Tatsache, dass man nicht ohne Weiteres vom Slingshot Modus auf der rechten Schulter auf den auf der Linken wechseln kann. Hierfür ist ein Umbau des gesamten Innenlebens notwendig.
Aus meiner heutigen Sicht, kann ich den Kata 3N1-20 ohne Vorbehalte empfehlen.
Blog Blog … was schreib ich jetzt nur rein
Hey Leute!
Das ist er nun also, mein Blog. Noch weiß ich nicht so recht, was ich hier alles reinschreiben werde. Eigentlich habe ich den Blog ja nur installiert weil mir meine alte Gallery nicht mehr ganz so taugt und die NextGEN Gallery für Wordpress auch einen recht guten Eindruck gemacht hat.
So, aber jetzt zurück zum Inhalt. Also ich habe vor hier meine Photos online zu stellen und diese auch zu beschreiben. Weiters könnte ich mir gut vorstellen auch ein paar Tests zu meinem Equipment zu machen …
Bis ich den ersten echten Beitrag verfasst habe, kann man zumindestens einmal die bisherigen Photos in der meiner NextGEN Gallery betrachten.
Wir werden ja sehen was die Zeit so bringen wird
LG, Christoph











